Leistungen

6 Ärztinnen und Ärzte mit einem motivierten Praxisteam …

… machen es möglich, Ihnen ein breites Leistungsspektrum anzubieten.

Beratung

Hausärztliche Grundversorgung

Für zahlreiche Patienten übernimmt diese Praxis die hausärztliche Versorgung. Beim Hausarzt sind Sie mit Ihren Beschwerden zunächst an der richtigen Adresse. Wenn die Unterstützung durch Fachkollegen oder das Krankenhauses notwendig ist, wird sie zielgerichtet eingeholt und koordiniert.

Die Sammlung und Archivierung der Unterlagen gehört ebenso dazu wie die Beantwortung von Anfragen von Versicherungen und Behörden. Bei schwer kranken Patienten erfolgt ein Hausbesuch.

Lesen Sie auch unsere Informationen zu den Hausarztprogrammen!

Hausarztprogramme

Die moderne Welt der Medizin ist kompliziert. Manch einer hat sich schon darin verlaufen. „Dr. Google“ macht die Sache nicht besser, nur komplizierter: welche der ungezählten Informationen ist denn für mich und meine Situation bedeutsam? Gut wenn man jemanden hat, der sich auskennt und die Führung im „Gesundheitsdschungel“ übernimmt. Der Hausarzt kann das.
Tatsächlich haben alle funktionierenden, dabei bezahlbaren Gesundheitssysteme dieser Welt ein sogenanntes Primärarztsystem: der Patient sucht zunächst den „Primärarzt“ – den Hausarzt – auf: der tut, was er kann und holt spezialärztliche Hilfe, wenn sie notwendig ist – und auch nur dann.
Davon profitieren alle: Sie als Patient, weil Sie ihr Probleme meist schnell und unkompliziert gelöst bekommen oder „schlimmstenfalls“  zielgerichtet der am besten geeigneten Versorgung zugeführt werden;  die Kassen (also letztlich wieder Sie – Sie zahlen die Beiträge!), weil teuere und belastende Maßnahmen auch nur dann stattfinden, wenn sie nötig sind.
Der Nutzen dieses „Primärarztmodell“ ist derart offensichtlich, dass alle Akteure im Gesundheitssystem, voran (tatsächlich!) die Politik, gemeinsam versuchen, es flächendeckend einzuführen. Dazu wurden „Hausarztprogramme“ geschaffen, die in Niedersachsen inzwischen nahezu von allen Kassen angeboten werden. Auch wir sind Partner aller Krankenkassen mit Hausarztprogramm.
Wenn Sie teilnehmen möchten – wir empfehlen das ausdrücklich – erklären Sie den Arzt Ihrer Wahl schriftlich (wir haben die Formulare) zu Ihren Hausarzt. Ihr Arzt zeichnet gegen, damit ist die Sache klar: Ihr Hausarzt ist ins Steuerungszentrum gesetzt.

Betreuung chronisch Kranker

Die Betreuung chronisch Kranker ist unser täglich Brot. Mit unserem breit aufgestellten diagnostischen und therapeutischen Spektrum und zwei internistischen Fachärzten an Bord fühlen uns darin auch besonders stark.
Wir nehmen an den Behandlungsprogrammen (DMP) für Diabetes mellitus, koronare Herzerkrankung, COPD u. Asthma teil. Für diese Patientengruppen führen wir auch Schulungen durch.

Betreuung alter Menschen

Deutschland altert. Für die Zukunft müssen wir uns „warm anziehen“: zu viele Alte werden von zu wenig Jungen versorgt werden müssen; wahrscheinlich ist es klug, doch einige junge Leute ins Land zu lassen.  (Das nur nebenbei… ).

In der Gegenwart wollen wir uns bemühen, die Senioren so gut zu versorgen, wie das eben machbar ist: wir betreuen unsere Senioren in der Praxis und zu Hause, in großer Zahl auch  im Altenheim. Wir machen Besuche, wo sie notwendig sind. In den Heimen haben wir einen regelmäßigen Visitendienst eingerichtet.

Und – das freut uns besonders – wir haben zwei VERAH („Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis“, mehr Info); so heißt heute, was früher die Gemeindeschwester war.  Die VERAH kommt immer dann, wenn´s den Arzt nicht braucht, der Weg in die Praxis aber nicht möglich oder zu mühevoll ist.

Betreuung am Lebensende

Palliativmedizin ist das inzwischen geläufige Wort für die Betreuung am Lebensende. Das Wort beschreibt eine Medizin, die zu allererst und mit allem Nachdruck auf Minderung des Leidens gerichtet ist.

Zum Lebensende, wenn Heilung oder auch nur Besserung nicht mehr möglich sind, sollen alle medizinischen und pflegerischen Maßnahmen dieser Maxime untergeordnet sein. Das erfordert eine besondere „Denke“, aber auch spezifische Kenntnis möglicher palliativmedizinischer Maßnahmen und Versorgungsstrukturen.

Die Praxis weiß nach diesen Besonderheiten zu handeln und ist in die speziellen Versorgungstrukturen eingebunden.  Herr Dr. Bülthuis und  Fr. Kahlert führen die Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“, Herr Bülthuis ist darüber hinaus betreuender und beratender Arzt der „spezialisierten ambulanten Palliativversorgung,  SAPV“.

 

Technik, Diagnostik

EKG

Die Methode der ersten Wahl zur Erkennung von Herzerkrankungen aller Art. Ein absolut unverzichtbares Werkzeug in der Hand des Internisten und Allgemeinarztes. Mehr Infos (extern). Wir nutzen moderne Computertechnik für Registrierung, Auswertung und Archivierung (Custo Diagnostik).

Belastungs-EKG

Die Untersuchung ist anstrengend, aber sehr aussagekräftig. Sie erlaubt die zuverlässige Beurteilung der Kreislauf- und Blutdruckregulation, der Lungenleistung, der allgemeinen körperliche Belastbarkeit und der Herzkranzgefäße. Mehr Infos (extern). Wir arbeiten Rechner-unterstützt und gewinnen so zusätzliche Information über die Herzdurchblutung aber auch wichtige Leistungsdaten, die insbesondere im Rahmen sportlicher Belastungstests und Fitnesstests von Bedeutung sind.

Langzeit-EKG

Über mindestens 18  Stunden wird ein Rekorder getragen, der in dieser Zeit jeden Herzschlag aufzeichnet. Die Auswertung erfolgt mit Hilfe einer leistungsfähigen Software (Custo Diagnostik). Die Untersuchung erfasst Herzrhythmus-Störungen, Pausen im Herzschlag und Kreislauf-Störungen. Sie ist wertvoll zur Abklärung von Beschwerden wie Schwindel, Herzrasen, Kollapszustände und sogar Nervenstörungen bei Zuckerkrankheit (die den Herzschlag beeinflussen). Das hier verfügbare System entspricht dem neusten technischen Stand. Mit den aktuellen Recordern sind Aufzeichnungen sogar bis zu einer Dauer von mehr als 3 Tagen möglich.

Das System ist sehr leistungsstark. Es wird auch von anderen Praxen aus dem ganzen Bundesgebiet zur Auswertung dort angefertigter Registrierungen in Anspruch genommen.  mehr Infos (extern)

Langzeit-Blutdruckmessung

Die Langzeit-Registrierung ist die zuverlässigste Methode zur Beurteilung eines Blutdruckes. Unser System ist modern, komfortabel, zuverlässigt (und auch Customed) mehr Infos (extern)

Ultraschall

Mittels Ultraschall lassen sich wichtige Erkenntnisse bei der Untersuchung der Bauch- und der Harnorgane gewinnen. Die Untersuchung ist völlig unschädlich. Zur Beurteilung von Störungen des Magens ist sie nicht, bei Erkrankungen des Darmes nur eingeschränkt geeignet.

Bei der Untersuchung der Schilddrüse lassen sich Größe und Form feststellen, Knoten, Zysten und gelegentlich auch Tumore können aufgespürt werden. Sie ist zur Therapiekontrolle bei Schilddrüsenerkrankungen besonders geeignet.

Wir verfügen über die Möglichkeit zur Darstellung in höchster Auflösung und können auch die Durchblutungsverhältnisse der Schilddrüse erfassen (Farbduplex; s.u.).

Farbdoppler und Duplex-Sonographie

Mit Hilfe leistungsfähiger Computertechnik kann der Fluss des Blutes im Sonogramm sicht- und hörbar gemacht werden. Mit dieser speziellen Technik lassen sich Durchblutungsstörungen in den Gefäßen selbst, aber auch in Organen und Organstrukturen

Doppler-Ultraschall

Der so genannte „Doppler“ kann den Blutfluss hörbar machen. Die Untersuchung ist wertvoll zur Abklärung von Durchblutungsstörungen sowohl des Kopfes als auch von Armen und Beinen. Wir verwenden die Untersuchung um Durchblutungsstörungen der Beine in einem möglichst frühen Stadium zu erfassen. Die Untersuchung ist vor allem für Diabetiker wichtig.

Lungenfunktions-Untersuchungen

Die Messung der Lungenfunktion ist wertvoll zur Diagnose einer Lungenfunktionsstörung und insbesondere auch zur Beurteilung des Erfolgs einer Behandlung zur Erweiterung der Bronchien. Wir messen mit einem modernen, halbautomatischen und Computer-gestützten System (Custo).

Gesundheitsvorsorge

Gesundheits-Untersuchung

GesundheitAb dem 35. Lebensjahr kann (und sollte) jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre eine Gesundheits-Untersuchung, den so genannten „Checkup 35“ beanspruchen. Er umfasst ausführliche körperliche Untersuchung und Beratung, dazu Blutzucker-, Cholesterin- sowie Urinuntersuchung.
Im Rahmen der Vorsorge dürfen weitergehende Untersuchungen nicht zu Lasten der Krankenkasse erbracht werden.
Gesetzlich Versicherte können jedoch zusätzliche „individuelle Gesundheitsleistungen“ (s.u.) in Anspruch nehmen. Einige Versicherungen bieten im Rahmen der Hausarztverträge zusätzliche Untersuchungen an, die wir gern durchführen – Informationen erhalten Sie bei Ihrem Versicherer.

Für Privat-Versicherte gelten die genannten Beschränkungen nicht.  Die meisten Privaten Kassen akzeptieren eine Früherkennungsuntersuchung ein mal jährlich.

 

Krebsvorsorge

Ab dem 45. Lebensjahr sollten alle Männer an der Krebsvorsorge teilnehmen. Sie erfasst die größten Krebsrisiken des Mannes: Haut, Dickdarm und Prostata. Auf mögliche andere Risiken ergeben sich wertvolle Hinweise. Auf Wunsch bestimmen wir den PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen: Nützlicher Marker zu frühzeitigen Entdeckung des Prostata-Karzinoms).

Im Rahmen der Darmkrebsvorsorge empfehlen wir die Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr. Die Untersuchung ist wichtig und keinesfalls durch Stuhluntersuchungen gleich welcher Art zu ersetzen (mehr Info)

Impfungen

Die Impfliste der Kinder ist lang. Das regelt der Kinderarzt. Erwachsene haben die Kinderkrankheiten hinter sich: die Liste der für sie empfohlene Impfungen ist kurz, aber nicht minder wichtig.  Und das regen wir gern für Sie.

Notwendig ist ein lückenloser Impfschutz für Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten, eventuell Kinderlähmung, für Senioren und chronisch Kranke auch Grippe und Pneumokokken (Lungenentzündung). mehr Info (extern)

Für besonders gefährdete Personen ist ein Impfschutz gegen Hepatitis und FSME (Zeckeninfektion) sinnvoll und wird dann auch von den Krankenkassen übernommen.

Reisemedizinische Beratung

Sie möchten verreisen? Informationen zu notwendigen Vorsorgemaßnahmen erhalten Sie bei uns. Notwendige Impfungen können durchgeführt werden.

Bitte beachten Sie aber: eine Reiseberatung ist keine Regel-Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und muss daher, wie auch gegebenenfalls notwendige Medikamente und einige Impfstoffe, privat berechnet werden. („Reiseimpfung – wer zahlt“)

Wir werden Ihnen die Kosten nach Aufwand berechnen. Bitte bedenken Sie: eine qualifizierte Beratung ist nur auf der Grundlage einer aufwändigen Fortbildung zu leisten,  die Beratung ist zeitintensiv: sie kann nicht billig sein. Die Kosten betragen  in sehr einfachen Fällen 25 Euro, in der Regel 35 bis 45, bei aufwändiger Beratung auch 60 Euro, in Einzelfällen sogar darüber. 
Über unsere Leistungen erhalten Sie eine Rechnung.  Viele Krankenkassen erstatten die Kosten ganz oder teilweise – fragen dort nach.

Eine Übersicht über die Erstattung der einzelne Kassen finden Sie hier (extern), ein Formular, das Ihnen die Antragstellung bei der Kasse erleichtert haben wir zum download bereitgestellt.

In Vorbereitung auf den Termin zur reisemedizinischen Beratung benötigen wir Ihre Reiseinformation (Zeitrahmen, Route, Reisebedingungen), Ihre Impfunterlagen und einen unterschriebenen Behandlungsvertrag: Bitte laden Sie das Formular (download), füllen es aus (2 Unterschriften!) und legen es in der Praxis zusammen mit Ihren Unterlagen vor. Ohne einen gültigen, unterzeichneten Behandlungsvertrag dürfen wir Sie nicht beraten.

Leseempfehlung für den Einstig: „Reiseimpfungen – Gut geschützt die Welt entdecken“, „CRM Ratgeber Reisegesundheit“

Individuelle Gesundheitsleistungen („IGEL“)

IGEL sind ein Angebot speziell für gesetzlich Versicherte.

Als gesetzlich Versicherter ist Ihr Schutz im Krankheitsfall umfassend und sicherlich besser als sein Ruf. Darüber hinaus können Sie zu Lasten der Krankenkasse Vorsorgeleistungen in Anspruch nehmen. Sie sind in den so genannten „Vorsorgevereinbarungen“ festgeschrieben.

Um es klar zu sagen: für Ihre Gesundheit ist damit alles wirklich Wichtige getan. Medizinisch notwendig sind weiterführende Untersuchungen selten. Medizinisch sinnvoll können sie trotzdem sein.

Viele Menschen sehen sich bei Ausschöpfung der Kassenleistungen nicht hinreichend informiert. Ihnen gilt das IGEL-Angebot. IGEL werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen daher privat liquidiert werden.

Wenn Sie einen Untersuchungswunsch haben, sprechen Sie uns an. Ob Sie von der gewünschten Maßnahme profitieren, sagen wir Ihnen gern.

Leistungen, die medizinisch nicht sinnvoll sind, lehnen wir ab.


Kommentar in eigener Sache: die mediale Darstellung von IGEL-Leistungen ist in der Regel negativ. Auch gegen die anbietenden Ärzte wird scharf geschossen. Begriffe wie „Abzocke“, „Geldgier“ unterstellen niedere Beweggründe. Nur: wie soll es gehen? Im Einzelfall können Vorsorgeuntersuchung über den „Kassenrahmen“ hinaus sehr wohl nützlich sein. Dies sogar dann, wenn die Bewertung der Leistung im allgemeinen „überwiegend negativ“ (s. Beispiel unten) ist. Sie müssen dann privat in Rechnung gestellt werden. Alles andere würde als Abrechnungsbetrug verfolgt. ..

Ein Beispiel:
Mehrere Ihrer Verwandten haben einen Schlaganfall erlitten. Nun sind Sie in Sorge, dass auch bei Ihnen die Neigung zur Verkalkung der Halsschlagadern besteht. Dabei ist ihr Cholesterin nicht einmal hoch und rauchen tun Sie auch nicht. Aber so war das auch bei einigen Verwandten…
Eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern könnte Klärung bringen. Diese Untersuchung würde vorsorglich durchgeführt und wäre damit keine Leistung Ihrer Krankenkasse. 

Sie informieren sich. Beim IGEL-Monitor – immerhin steht der Medizinische Dienst der Krankenkassen dahinter – erfahren Sie, dass die Leistung „tendenziell negativ“ zu bewerten sei. 

Und nun: hilft Ihnen diese Bewertung? Werden Sie die Untersuchung nun lassen? Ist sie damit für Sie überflüssig geworden? Oder kann eine Untersuchung, die nicht allgemein empfohlen ist, für Sie persönlich vielleicht doch wertvoll sein?

Sie entscheiden!