Ausbildung

Ärztliche und studentische Ausbildung

Manche nennen es Betriebsblindheit, man schmore im eigenen Saft, heißt es. Es sind auch Lösungen bekannt: neue Besen fegen gut. Wir lieben frischen Wind; neue Menschen bringen neue Anregungen und hinterfragen Vorgänge, die automatisiert ablaufen aber doch hinterfragt gehören. Lehre prüft auch den Lehrenden: lehren kann er nur, was er selbst gut weiß und kann. Wir sehen Ausbildung als einen wichtigen Betrag zur Qualitätssicherung – er ist der Mühe unbedingt wert.

Lernwillige aller Couleur sind uns daher stets willkommen.

Famulatur

Gern geben wir Ihnen die Möglichkeit zur Famulatur

Praktikum Allgemeinmedizin

Das Praktikum ist Bestandteil des Kurs Allgemeinmedizin im Klinischen Studienabschnitt.
Es erstreckt sich über 2 Studienwochen. Die Kursseminare laufen an der MHH, den praktischen Teil absolvieren die Studenten bei uns.

Möglicherweise können wir Sie auch ausbilden, wenn Sie andernorts studieren (hatten wir schon).  Die Entscheidung liegt bei den Fachbereichen — fragen Sie bitte zunächst dort.

Akademische Lehrpraxis 

Praktisches Jahr

Studenten können ein Quartal des Praktischen Jahres in der Praxis absolvieren. Es gibt keinen Weg, auf dem sich besser Einblick in die hausärztliche Arbeit gewinnen lässt.

„PJler“ nehmen wir gern auf. Wir verbürgen uns für eine gute, sehr vielseitige Ausbildung mit guter Betreuung. Kost und, wenn gewünscht, sogar Logis können wir anbieten – und dank der Unterstützung der KV wird Ihr Einsatz sogar vergolten:

Studierende der Humanmedizin in Niedersachsen, die ihr Wahltertial im Praktischen Jahr in der Praxis eines niedergelassenen Hausarztes absolvieren, können hierfür eine finanzielle Unterstützung beantragen. Studierende erhalten für das PJ-Wahltertial zwischen 1.600 Euro und 2.400 Euro. Das Geld wird in einer Summe zu Beginn des Tertials direkt an den Studierenden ausgezahlt. Das Geld wird bei der KVN beantragt, den hierfür notwendigen Antrag erhalten Studierende von ihrer Hochschule, wenn sie sich für ein PJ-Tertial in der Allgemeinmedizin angemeldet haben.

Die Arbeit in einer Praxis unterscheidet sich von der Klinikarbeit wesentlich. In der Klink wird der PJler in der Regel zu ärztlichen Assistenzarbeiten wie Aufnahmen, Blutentnahmen, Infusion herangezogen. Diese „Zuarbeiten“  sind in der Praxis deutlich geringer: Für einen reibungslosen und rentablen Praxisbetrieb ist es wichtig, dass der Arzt sich eine funktionierende Assistenzumgebung geschaffen hat (wie das geht, kann man hier lernen).

Es ist unser Ziel, die Studenten zur selbstständigen Arbeit anzuleiten. Das ist jedoch nicht unproblematisch, da sich die Konsultation in der Regel nicht in delegierbare  Teilschritte aufgliedern lässt.  In wie weit das Tun dann wirklich selbstständig  ist, wird sehr von Person und Persönlichkeit des einzelne Studenten abhängig sein.

Bislang konnten wird nur eine Studentin zum PJ in der hausärztlichen Praxis gewinnen – das allerdings mit solchem  Erfolg, dass sie – nämlich die Frau Kahlert – als Weiterbildungsassistentin zurückgekommen ist, inzwischen Ihre Facharztausbildung abgeschlossen hat und in der Praxis als Fachärztin für Allgemeinmedizin  tätig ist.

Seien Sie eingeladen!

Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin

Fünf Ärzte mit unterschiedlichem Ausbildungsgang und Schwerpunkt in einer großen Praxis bilden fast das gesamte Spektum häusärztlicher Medizin ab. Und wer an Managementfragen interessiert ist erhält erhält auch dazu viele Antworten.

Gemeinschaftlich haben die Inhaber die Weiterbildungsberechtigung für das Fach Allgemeinmedizin über 2 Jahre.

Bei Interesse sprechen Sie uns an. Auch wenn sich nicht gleich eine freie Stelle auftut – vielleicht können wir ja eine Perspektive entwickeln.

Ansprechpartner

Dr. Rainer Siebenand
Lehrbeauftragter Arzt der Medizinischen Hochschule Hannover