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Die Naturheilkunde ist eine Disziplin der Medizin beziehungsweise eine Vorläuferin der heutigen Medizin. Sie beschreibt natürliche Behandlungsformen, die überwiegend überliefert und nicht erst seit dem Vorherrschen der
naturwissenschaftlich orientierten Medizin bekannt sind.
Im Vordergrund steht die Behandlung mit Heilpflanzen, auch Phytotherapie genannt. Daneben spielen physikalische Anwendungen eine wichtige Rolle; sowie diätetische und die Lebensordnung verbessernde Maßnahmen.
Ergänzend zur Schulmedizin bieten wir klassische und moderne Naturheilverfahren:
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Eigenblutbehandlung
Bei der Eigenblutbehandlung handelt es sich um eine Reiztherapie, bei
der dem Patienten Blut aus der Vene entnommen und an anderer Stelle in
den Muskel oder unter die Haut gespritzt wird. Da das Blut alle
Informationen unseres Körpers enthält, konfrontiert man mit der Rückgabe
des eigenen Blutes den Körper im homöopathischen Sinne mit einer
Eigeninformation. Hierauf kann er reagieren.
Sinnvoll ist eine Eigenblutbehandlung vor allem bei Allergien,
chronischen Erkrankungen, Hautkrankheiten, Reaktionsschwächen und erhöhter
Infektanfälligkeit.
Für die Durchführung gibt es verschiedene Schemata, die der
Behandelnde auswählt. Sinnvoll ist es, öfters einen Reiz zu setzen.
Daher erfolgt üblicherweise die Eigenblutbehandlung über mehrere
Wochen z. B. 1 Mal wöchentlich.
Die Eigenblutbehandlung kann auch ergänzt werden, indem das Blut wie
ein homöopathisches Mittel potenziert (in einer genauen Abfolge verdünnt
und geschüttelt) wird oder indem Medikamente dem Blut beigemischt
werden. Je stärker die Beschwerden im Stadium der Blutabnahme sind, um
so eher ist mit einem hohen Informationsgehalt und mit einem Erfolg der
Behandlung zu rechnen.
Wie bei vielen Naturheilverfahren kann es zu Erstverschlimmerungen
kommen, d. h. die Beschwerden nehmen zunächst einmal zu. Das muss dem
Patienten bewusst sein, wenn er sich auf eine Behandlung einlässt, die
die Beschwerden nicht unterdrückt, sondern versucht, sie an der Wurzel
zu packen, d. h. sie zu heilen. Wenn er dann die Behandlung abbricht,
hat er die Möglichkeit zur deutlichen Linderung oder gar Heilung seiner
Erkrankung verschenkt.
Bei Kindern, bei Patienten, die Blut verdünnende Medikamente einnehmen
oder aus anderen Gründen nicht gespritzt werden dürfen oder die Angst
vor Spritzen haben, kann man auch eine orale Eigenbluttherapie durchführen.
Hierfür wird ebenfalls Blut abgenommen und damit eine Verdünnungsreihe
hergestellt, die der Patient dann nach bestimmten Vorschriften einnehmen
kann. (mehr
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Neuraltherapie
Bei der Neuraltherapie werden Krankheiten und Schmerzzustände
mittels Injektionen (Einspritzungen) von Lokalanästhetika behandelt.
Dies sind Medikamente, die eine Körperregion für kurze Zeit örtlich
(lokal) schmerzunempfindlich (anästhesiert) machen. In der Schulmedizin
werden Lokalanästhetika vor allem bei Operationen und kleineren
Eingriffen (zum Beispiel beim Nähen einer Wunde) verwendet. Dies hat
den großen Vorteil, dass die behandelte Person während dem Eingriff
wach bleiben kann und trotzdem keine Schmerzen verspürt.
Die Neuraltherapie benutzt die Lokalanästhetika
im Gegensatz zur Schulmedizin nicht nur, um das Symptom «Schmerz»
auszuschalten, sondern auch um die Ursache von Schmerzen und anderen
Beschwerden zu ergründen und zu heilen. (mehr
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Homöosiniatrie
Die Homöosiniatrie versucht eine Synthese von traditionellen
chinesischen Medizin (insbesondere Akupunktur)
als der europäisch geprägten klassischen Homöopathie
von Samuel
Hahnemann basieren.
Bei homöosiniatrischen Verfahren werden beispielsweise homöopathische
Mittel an Akupunkturpunkte laut TCM gespritzt, was zu Heilwirkungen führen
soll, die über die jeweiligen Wirkungen von TCM und Akupunktur im Sinne
einer Synergie
hinausgehen soll. Auch sollen hiermit Patienten erreicht werden, die
ansonsten auf eine Akupunkturbehandlung nur unzureichend ansprechen (mehr
Info).
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