Hausärzte im team
Ärztehaus
Okerstraße 1
38300 Wolfenbüttel

Telefon: 05331 2383
Fax: 05331 29405

E-Mail: praxis@hiteam.de


Hausärzte im team

Dr. med. Rainer Siebenand
Innere Medizin, Ernährungsmedizin
Susanne Siebenand
Allgemeinmedizin, Geriatrische Rehabilitation
Dr. med. Katharina Koschera-Bosse
Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren
Dr. med. Geert Bülthuis
Innere Medizin, Rettungsmedizin


Infinite Menus, Copyright 2006, OpenCube Inc. All Rights Reserved.


Naturheilverfahren

Dr. Katharina Koschera-Bosse

 

Die Naturheilkunde ist eine Disziplin der Medizin beziehungsweise eine Vorläuferin der heutigen Medizin. Sie beschreibt natürliche Behandlungsformen, die überwiegend überliefert und nicht erst seit dem Vorherrschen der naturwissenschaftlich orientierten Medizin bekannt sind.

Im Vordergrund steht die Behandlung mit Heilpflanzen, auch Phytotherapie genannt. Daneben spielen physikalische Anwendungen eine wichtige Rolle; sowie diätetische und die Lebensordnung verbessernde Maßnahmen.

Ergänzend zur Schulmedizin bieten wir klassische und moderne Naturheilverfahren:

 

Pflanzenheilkunde
Eigenblutbehandlung

Bei der Eigenblutbehandlung handelt es sich um eine Reiztherapie, bei der dem Patienten Blut aus der Vene entnommen und an anderer Stelle in den Muskel oder unter die Haut gespritzt wird. Da das Blut alle Informationen unseres Körpers enthält, konfrontiert man mit der Rückgabe des eigenen Blutes den Körper im homöopathischen Sinne mit einer Eigeninformation. Hierauf kann er reagieren.
Sinnvoll ist eine Eigenblutbehandlung vor allem bei Allergien, chronischen Erkrankungen, Hautkrankheiten, Reaktionsschwächen und erhöhter Infektanfälligkeit.
Für die Durchführung gibt es verschiedene Schemata, die der Behandelnde auswählt. Sinnvoll ist es, öfters einen Reiz zu setzen. Daher erfolgt üblicherweise die Eigenblutbehandlung über mehrere Wochen z. B. 1 Mal wöchentlich.
Die Eigenblutbehandlung kann auch ergänzt werden, indem das Blut wie ein homöopathisches Mittel potenziert (in einer genauen Abfolge verdünnt und geschüttelt) wird oder indem Medikamente dem Blut beigemischt werden. Je stärker die Beschwerden im Stadium der Blutabnahme sind, um so eher ist mit einem hohen Informationsgehalt und mit einem Erfolg der Behandlung zu rechnen.
Wie bei vielen Naturheilverfahren kann es zu Erstverschlimmerungen kommen, d. h. die Beschwerden nehmen zunächst einmal zu. Das muss dem Patienten bewusst sein, wenn er sich auf eine Behandlung einlässt, die die Beschwerden nicht unterdrückt, sondern versucht, sie an der Wurzel zu packen, d. h. sie zu heilen. Wenn er dann die Behandlung abbricht, hat er die Möglichkeit zur deutlichen Linderung oder gar Heilung seiner Erkrankung verschenkt.
Bei Kindern, bei Patienten, die Blut verdünnende Medikamente einnehmen oder aus anderen Gründen nicht gespritzt werden dürfen oder die Angst vor Spritzen haben, kann man auch eine orale Eigenbluttherapie durchführen. Hierfür wird ebenfalls Blut abgenommen und damit eine Verdünnungsreihe hergestellt, die der Patient dann nach bestimmten Vorschriften einnehmen kann. (mehr Info)

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie werden Krankheiten und Schmerzzustände mittels Injektionen (Einspritzungen) von Lokalanästhetika behandelt. Dies sind Medikamente, die eine Körperregion für kurze Zeit örtlich (lokal) schmerzunempfindlich (anästhesiert) machen. In der Schulmedizin werden Lokalanästhetika vor allem bei Operationen und kleineren Eingriffen (zum Beispiel beim Nähen einer Wunde) verwendet. Dies hat den großen Vorteil, dass die behandelte Person während dem Eingriff wach bleiben kann und trotzdem keine Schmerzen verspürt.

Die Neuraltherapie benutzt die Lokalanästhetika im Gegensatz zur Schulmedizin nicht nur, um das Symptom «Schmerz» auszuschalten, sondern auch um die Ursache von Schmerzen und anderen Beschwerden zu ergründen und zu heilen. (mehr Info)

Orthomolekulare Therapie
Homöosiniatrie

Die Homöosiniatrie versucht eine Synthese von traditionellen chinesischen Medizin (insbesondere Akupunktur) als der europäisch geprägten klassischen Homöopathie von Samuel Hahnemann basieren.
Bei homöosiniatrischen Verfahren werden beispielsweise homöopathische Mittel an Akupunkturpunkte laut TCM gespritzt, was zu Heilwirkungen führen soll, die über die jeweiligen Wirkungen von TCM und Akupunktur im Sinne einer Synergie hinausgehen soll. Auch sollen hiermit Patienten erreicht werden, die ansonsten auf eine Akupunkturbehandlung nur unzureichend ansprechen (mehr Info).

Säure-Basen-Therapie