Geriatrische Medizin verlangt – vergleichbar der
palliativen Medizin - eine spezielle „Denke“: nicht die Heilung, sondern der
Erhalt vom Lebensqualität steht im Vordergrund. Es ist gut, dass wir die
Leitlinie kennen – und es ist gut, dass wir sie nicht immer konsequent
anwenden.
Oft sind es auch pflegerische Aspekte, Fragen der
praktischen Lebensbewältigung, die zu regeln sind.
Herr und Frau Siebenand empfinden es als sehr hilfreich,
dass sie beide über abgeschlossene krankenpflegerische Berufsausbildung und
eine mehrjährige Berufserfahrung im Metier verfügen: das öffnet den Blick und
erleichtert die Kommunikation mit den „nicht-ärztlichen“ Berufsgruppen.
Die Kooperation mit den Pflegediensten klappt lückenlos.
Demenz
Demenzkranke werden von Fr. Siebenand schwerpunktmäßig
betreut:Diagnostik und Therapie
werden in Kooperation mit der Gedächtnissprechstunde Der Uni Göttingen und der
Neurologen-Praxis im Hause) definiert Es werden psychometrische Test (Mini
mental, DEMTEC) durchgeführt.
Harninkontinenz
Nach ausführlicher Anamnese betreiben wir in Kooperation
benachbarter Urologen eine konsequente Differentialdiagnostik und –therapie
einschließlich angemessener Hilfsmittelversorgung. Die ebenfalls im Haus
befindliche Apotheke hält ein abgestimmtes Sortiment vor und übernimmt die
Anwendungsberatung.
Palliativtherapie
Wir betreuen regelmäßig Sterbende. Kern des Konzeptes ist
Aufbau, Anleitung und Stabilisierung eines „Betreuungsteam“ aus angehörigen,
professionell Pflegenden undArzt.
Im Bedarfsfall werden Medikamente natürlich einschließlich
Morphin eingesetzt.
Alle ggf. notwendigen Katheter- (Ernährungssonden,
Harnableitung) und Punktionstechniken (z.B. Aszites, Pleuraerguß) werden
beherrscht.
Wir beraten zur Patientenverfügung und halten
entsprechendes Informationsmaterial vor.