Hausärzte im team
Ärztehaus
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Hausärzte im team

Dr. med. Rainer Siebenand
Innere Medizin, Ernährungsmedizin
Susanne Siebenand
Allgemeinmedizin, Geriatrische Rehabilitation
Dr. med. Katharina Koschera-Bosse
Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren
Dr. med. Geert Bülthuis
Innere Medizin, Rettungsmedizin


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Hausarzt

Gesundheitsvorsorge

Vorsorge ist besser als heilen - eine Binsenweisheit, dennoch wahr. Wir alle möchten gesund bleiben. Wenn wir erkranken, soll unserer Krankheit nicht schwer oder zumindest gut zu behandeln sein. 

Soweit allgemeine Zustimmung -  Weniger akzeptiert ist jedoch, dass ein jeder für seine Gesundheit zunächst einmal selbst verantwortlich ist. Gesunde Ernährung, Bewegung, nicht Rauchen: damit ist das wichtigste für die Gesundheit getan. 

 

Ein wenig Unterstützung 

Bei Ihrem Bemühen um die Erhaltung Ihrer Gesundheit unterstützen wir Sie gern mit eine medizinischen Diagnostik und Beratung.

 

Das Richtige tun, das Falsche oder Überflüssige unterlassen

Um es gleich zu sagen: es ist nicht wichtig, medizinischer Leistungen in möglichst großer Zahl zu sammeln. Aber die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit wird Ihnen helfen. Lassen Sie sich dazu beraten. Wir sind die Experten. 

Wenn Sie gesund sind, sind die Empfehlungen, die im Umfang der Untersuchungen für gesetzlich Versicherte sinnvoll und ausreichend. Wenn in Ihrer Familie Krankheiten wie Hochdruck oder Diabetes gehäuft vorkommen oder sie besonderen Risiken ausgesetzt sind, können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. 

 

Wer bezahlt?

Die Gesetzlichen Krankenkassen wurden als Schutz für den Krankheitsfall eingerichtet. Es ist üblich geworden, die medizinische Versorgung schlecht zu reden. Im Krankheitsfall genießen - allen Unkenrufen zum Trotz - gesetzlich Versicherte  in Deutschland eine Versorgung, um den uns der Rest der Welt beneidet. 

Vorsorge ist zunächst Privatsache: eigentlich ist das logisch, denn der mit Abstand beste Schutz vor Krankheit ist eine Gesunde Lebensweise: gutes Essen, gutes Gewicht, nicht Rauchen, Bewegung und Sport. Das alles ist in Ihrer Verantwortung und nicht Sache der Krankenkasse. 

Wo es gilt, verborgenen Risiken auszuspüren, tritt die Krankenkasse ein: sie übernimmt medizinische Vorsorgeleistungen in eine klar definierten Umfang. Der Umfang ist in Richtlinien zur Gesundheitsuntersuchung und Krebsfrüherkennung exakt abgesteckt. 

Leistungen, die über die Richtlinien hinaus gehen, darf der Arzt nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbringen. 

 

 

Gesundheits-Untersuchung

Umfang Die Untersuchung gilt dem Aufspüren verborgene Risiken aufzuspüren und Ihnen dann gezeilt entgegenzutreten. ist eine Grunduntersuchung angezeigt. Sie sollte mindestens den Umfang des sogenannten "Checkup 35" der gesetzlichen Krankenkassen umfassen:  ausführliche körperliche Untersuchung und Beratung, dazu Blutzucker-, Cholesterin- sowie Urinuntersuchung. 
Empfohlene Intervalle Jährlich
sinnvolle Ergänzungen Labor: Blutbild, Kreatinin (Niere), Leberwerte. Sonographie der Bauchorgane. Schilldrüsensonographie bei familiäre Belastung mit Schilddrüsenerkrankungen, EKG.
Kosten Gesetzlich Versicherte können einen "Checkup 35"  alle 2 Jahre zu Lasten Ihrer Kasse durchführen lassen. Einige Versicherungen erlauben im Rahmen der Hausarztverträge jährliche Abrechungsintervalle - Informationen erhalten Sie bei Ihrem Versicherer.

Kosten für Leistungen, die über den oben genannten Umfang hinausgehen (also auch für z.B. Ultraschall, EKG, weitere Blutuntersuchungen), sind nicht abgedeckt (» IGeL)

In den übliche Tarifen der privaten Versicherer sind Vorsorgeleistungen in "sinnvollen Abständen"  eingeschlossen

 

Krebsvorsorge

Ab dem 45. Lebensjahr sollten alle Männer an der Krebsvorsorge teilnehmen. Sie erfasst die größten Krebsrisiken des Mannes: Haut, Dickdarm und Prostata. Auf mögliche andere Risiken ergeben sich wertvolle Hinweise.

Auf Wunsch bestimmen wir den »PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen: Nützlicher Marker zu frühzeitigen Entdeckung des Prostata-Karzinoms).

Im Rahmen der Darmkrebsvorsorge empfehlen wir die Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr. Die Untersuchung ist wichtig und keinesfalls durch Stuhluntersuchungen gleich welcher Arzt zu ersetzen (»Info-Flyer)

 

 

Impfungen

Die Impfliste der Kinder ist lang. Erwachsene haben die Kinderkrankheiten hinter sich. die Liste der für sie empfohlene Impfungen ist kurz, aber nicht minder wichtig.

Notwendig ist ein lückenloser Impfschutz für Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, eventuell Kinderlähmung, für Dame und Herren jenseits der 60 auch Grippe und Pneumokokken (Lungenentzündung). » mehr Info (extern)

Für besonders gefährdete Personen ist ein Impfschutz gegen Hepatitis und FSME (Zeckeninfektion) sinnvoll und wird dann auch von den Krankenkassen übernommen.

 

Reisemedizinische Beratung

Sie möchten verreisen? Informationen zu notwendigen Vorsorgemaßnahmen erhalten Sie bei uns. Notwendige Impfungen können durchgeführt werden. Bitte beachten Sie aber: die Reiseberatung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und muss daher, wie auch gegebenenfalls Medikamente und einige Impfstoffe privat verrechnet werden. » mehr Info

 

Verbraucherzentrale
Vorsorgeleistungen der Krankenkassen: eine Darstellung der Verbraucherzentrale NRW

Individuelle Gesundheitsleistungen ("IGEL")

"IGEL" sind ein Angebot speziell für gesetzlich Versicherte.

Ihr Schutz im Krankheitsfall ist umfassend und sicherlich besser als sein Ruf. Darüber hinaus kann der Versicherte zu Lasten der Krankenkasse Vorsorgeleistungen in Anspruch nehmen. Sie sind in den so genannten "Vorsorgevereinbarungen" festgeschrieben. Um es klar zu sagen: für Ihre Gesundheit ist damit alles wirklich Wichtige getan. Medizinisch notwendig sind weiterführende Untersuchungen selten. Medizinisch sinnvoll können sie trotzdem sein.

Vielen Menschen sehen sich bei Ausschöpfung der Kassenleistungen nicht hineichend informiert. Ihnen gilt das IGEL-Angebot. IGEL werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen daher privat liquidiert werden.

Wenn Sie einen Untersuchungswunsch haben, sprechen Sie uns an. Ob Sie von der gewünschten Maßnahme profitieren, sagen wir Ihnen gern.

Leistungen, die medizinisch nicht sinnvoll sind, lehnen wir ab.

» Nähere Informationen